Eine unglaublich gute Idee hatte T. da letzten Sommer. Eine Lesung mit Weblogtexten. Die Texte aus dem virtuellen in den realen Raum bringen und ihnen Stimmen verleihen. Natürlich nicht die echten, aber es könnten die echten sein.
Doch wie machen? Ich war bestenfalls schon mal bei 1 (in worten "einer") Lesung, der Rest unserer Mannschaft kann keine bessere Bilanz aufweisen. Also professionelle Hilfe. Gesucht gefunden: Zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler, allesamt Bühnen- und Lesungserfahren, bekommen die Texte und ein wenig Zeit. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Interessant wird der Blick von Außen auf die Community, auf die Texte.
Wann und Wo?
31. März 2004, Gasthaus Vorstadt, Herbststraße 37, 1160 Wien
Eintritt frei
Nicht verpassen!
Doch wie machen? Ich war bestenfalls schon mal bei 1 (in worten "einer") Lesung, der Rest unserer Mannschaft kann keine bessere Bilanz aufweisen. Also professionelle Hilfe. Gesucht gefunden: Zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler, allesamt Bühnen- und Lesungserfahren, bekommen die Texte und ein wenig Zeit. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Interessant wird der Blick von Außen auf die Community, auf die Texte.
Wann und Wo?
31. März 2004, Gasthaus Vorstadt, Herbststraße 37, 1160 Wien
Eintritt frei
Nicht verpassen!
180 Seiten. 365 Tage. Also durchschnittlich 2 Tage pro Seite. Naja nicht ganz. Keine einfache Aufgabe, aus all den Weblogs Texte auszuwählen. Viele von denen die Schreiben kennt man ja schon. Zumindest Virtuell. Manche mag man, andere nicht so. Sind halt persönliche Vorlieben. Wir haben also beschlossen zu dritt auszuwählen, wegen der Objektivität. Zuerst mal alle "Karteileichen" (also Weblogs mit nur einem Beitrag oder die überhaupt nur einmal genutzt wurden) aussortieren.
Und dann aufteilen. Ich glaube ich habe noch nie soviele Weblogs hintereinander durchgeblättert. Von ganz vorne bis ganz hinten. Bei manchen ist direkt eine Entwicklung spürbar. Von den ersten vorsichtigen Gehversuchen, bis hin zu wahren Höhenflügen, alles da. Dann also mit einer Liste von 300 Beiträgen zur Sitzung mit den anderen beiden. Und in 5 Stunden an die 1000 Beiträge durchschauen, im Meetingraum, mit Beamer. Also 200 Beiträge pro Stunde oder 3 pro Minute.
Manche sind schnell klar, über andere wird diskutiert und man versucht zu überzeugen. Gelingt nicht immer. Dann noch die Auswahl: was kommt ins Buch, was eignet sich zur Lesung. Auch nicht leicht. Und dabei kann man nur verlieren. Jeder Blogger kennt seine eigenen Texte am besten und hat selbstverständlich Vorlieben. Klarerweise kommt die Frage "Warum gerade der?". So halt. Weil wir ihn gut fanden. Bitte nicht böse sein.
Und dann aufteilen. Ich glaube ich habe noch nie soviele Weblogs hintereinander durchgeblättert. Von ganz vorne bis ganz hinten. Bei manchen ist direkt eine Entwicklung spürbar. Von den ersten vorsichtigen Gehversuchen, bis hin zu wahren Höhenflügen, alles da. Dann also mit einer Liste von 300 Beiträgen zur Sitzung mit den anderen beiden. Und in 5 Stunden an die 1000 Beiträge durchschauen, im Meetingraum, mit Beamer. Also 200 Beiträge pro Stunde oder 3 pro Minute.
Manche sind schnell klar, über andere wird diskutiert und man versucht zu überzeugen. Gelingt nicht immer. Dann noch die Auswahl: was kommt ins Buch, was eignet sich zur Lesung. Auch nicht leicht. Und dabei kann man nur verlieren. Jeder Blogger kennt seine eigenen Texte am besten und hat selbstverständlich Vorlieben. Klarerweise kommt die Frage "Warum gerade der?". So halt. Weil wir ihn gut fanden. Bitte nicht böse sein.